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STAMP Festival
Programm Stamp

Kleines Lexikon des urbanen Tanzes

 

Battle:

Musikalischer oder tänzerischer Wettstreit.

 

ECU Battle Part 13:

Alle gemeldeten Tänzer und Crews (Gruppen) stellen sich in der Preselection vor, aus ihnen werden pro Kategorie acht Teams bzw. Tänzer für die finalen Battles ausgewählt.

B-Boying: Zu den wesentlichen Elementen des B-Boying zählen die Top Rocks, das Tanzen im Stehen, die Footworks, das Tanzen auf dem Boden, die Powermoves, dass Rotieren auf einer Körperstelle oder entlang der Körperachse und zum Abschluss die Freezes, das Verharren in einer möglichst imposanten Position zum Abschluss einer Bewegungsabfolge.

 

Popping:

Popping ist in den späten 60er Jahren an der amerikanischen Westküste entstanden. Der Begriff popping kommt vom englischen 'to pop', 'knallen' und beschreibt abrupt erscheinende Muskelkontraktionen. Wenn sie exakt ausgeführt werden, erscheint bei Zuschauer der Eindruck von ferngesteuerten Bewegungen - ganz wie bei einem Roboter.

 

Hip Hop Dance:

Hip Hop Dance ist sowohl vom Breakdance, Popping und Locking, als auch vom Jazz- und Modern-Dance beeinflusst. Mitte der 80er veränderte sich Hip Hop Musik stark und damit auch der Tanzstil. Die Tänzer interpretieren die Musik neu, viel freier und Gefühlsgesteuerter. Es tauchen immer mehr Freestyle Elemente auf, starre Schrittkombinationen lösen sich mehr und mehr auf.

 

Krumping:

Anfang der 90er entwickelt Thomas Johnson alias Tommy the Clown, in Los Angeles das Clowning. Schnell wird er zum Vorbild für Jugendliche weltweit und gründet die Clown-Dance-Academy. 2002 spalten sich Tight Eyez und Lil C von dieser Bewegung ab und entwickeln das Krumping, ein sehr schneller und manchmal aggressiv anmutender Tanzstil. Die wichtigsten Elemente sind die „Stomps", das Stampfen auf dem Boden, die „Chestpops", das abrupte Vorschnellen lassen der Brust, sowie die „Armswings", das Schwingen der Arme.

 

House Dance:

House Dance ist Mitte der 80er Jahre in den Clubs von Chicago und New York entstanden. Hier geht es vor allem um die Beinarbeit, bei der viele Schritte vom Lateinamerikanischen oder Afrikanischen Tanz beeinflusst sind. Das sogenannte Jacking beschreibt die wellenförmige Vor- und Rückwärtsbewegung des Körpers und das Lofting, dass seinen Ursprung im B-Boying hat, beschreibt Bewegungen auf dem Boden, die jedoch anders als beim Breakdance langsamer und fließender ausgeführt werden.

 

 
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